Skip to content Skip to footer

Der Freundeskreis kürt “Local Hero” beim „Falling Walls“ Wettbewerb.

 

Fallings Walls, also fallende Mauern …. was hat der Freundeskreis der RPTU in Kaiserslautern damit zu tun? Die „Falling Walls“ Stiftung wurde 2009, 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, ins Leben gerufen. Sie ist inzwischen weltweit tätig. Man sah im Fall der Mauer ein Beispiel für die Überwindung einer scheinbar unüberwindlichen Hürde für Freiheit und neue Möglichkeiten kreativer Entfaltung. Übertragen auf wissenschaftlich-technische Themen stellte man sich die Frage „Welche Mauern fallen als Nächstes?“ ergänzt um die Einschätzung, dass Wege für interessante Entwicklungen zum Nutzen der Menschheit oft von jungen Leuten gefunden, Hindernisse also von diesen überwunden, werden.

Dies sind die Überlegungen, die hinter dem Wettbewerb innovativer Ideen stehen, der jährlich an genau 100 über die Welt verteilten Orte, die „Labs“ genannt werden, stattfindet. Im Jahr 2026 gibt es 6 solcher Labs in Deutschland, eines davon erstmals in Rheinland-Pfalz an der RPTU in Kaiserslautern, organisiert vom Referat Transfer, Innovation und Nachhaltigkeit. Am Wettbewerb teilnehmen können nach Vorauswahl durch die Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an einer Universität, Hochschule oder den umliegenden Forschungsinstituten tätig sind und deren Examen noch vor ihnen, oder nur wenige Jahre zurück, liegt.

Und jetzt kommt das Spannende: Die Kandidatinnen und Kandidaten haben genau 3 Minuten Zeit, einer Jury zu erklären, welches Problem sie mit welcher Innovation wie lösen wollen! Die Themen, die am 29.4.2026 im 42Kaiserslautern präsentiert wurden, decken ein weites Spektrum ab. Sie reichen von medizinischen Verbänden, welche die Heilung von Knochenbrüchen fördern und gleichzeitig Infektionen verhindern, über Sonden, mit denen man im menschlichen Körper auf neuartige Weise Krankheiten detektieren kann, über neue leicht erlernbare Verfahren für den Entwurf von Schaltkreisen auf Computer-Chips, bis zu Programmen, mit denen man den Luftaustausch in Gebäuden simulieren oder die Bewegung einer Flotte von Robotern in der Lagerlogistik optimieren kann, um nur einige zu nennen. Der oder die von der Jury unter Mitwirkung des RPTU Präsidenten Prof. Drescher gewählte Erstplatzierte darf beim internationalen Wettbewerb in Berlin antreten.

Auf Anregung des hiesigen Gründungsbüros hat der Freundeskreis der RPTU in Kaiserslautern, vertreten durch das Vorstandsmitglied Prof. Bergmann, einen mit 500 € dotierten Preis für einen Beitrag aus der RPTU oder dessen Umfeld (daher „local hero“) ausgelobt. Die Zuerkennung dieses Preises orientierte sich nicht allein an den Bewertungskriterien der Falling-Walls-Stiftung, sondern stellte den Gesamteindruck des Auftritts ins Zentrum.  Der Preis wurde verliehen an Emma Herbst, Doktorandin in der Gruppe von Prof. Elke Neu-Ruffing aus dem Fachbereich Physik.


© Martin Koch

Prof. Bergmann überreicht der Gewinnerin des „local heroe“ Wettbewerbs, Emma Herbst, die Urkunde und einen symbolischen Scheck vom Freundeskreis der RPTU in Kaiserslautern.

 


© Martin Koch

Die Teilnehmer, die Organisatoren und die Jury des Wettbewerbs der „Falling-Walls“-Stiftung am 29.4.2026 im 42Kaiserslautern. RPTU-Präsident Prof. Drescher (2.Reihe, dritter von links) war Mitglied der Jury.